Fasten – wissenschaftlich fundiert, richtig umgesetzt und gesund begleitet
Fasten gehört zu den ältesten Gesundheitskonzepten der Menschheit und erlebt – gestützt durch moderne wissenschaftliche Erkenntnisse – eine neue Bedeutung. Ob Heilfasten, Intervallfasten oder Kurzzeitfasten: Richtig durchgeführt kann Fasten den Stoffwechsel entlasten sowie Darm- und Zellfunktionen positiv beeinflussen. Entscheidend ist dabei nicht nur dass gefastet wird, sondern wie, für wen und unter welchen Voraussetzungen.
Worauf muss man beim Fasten achten?
Fasten bedeutet mehr als den bloßen Verzicht auf Nahrung. Es stellt einen gezielten physiologischen Reiz für den Körper dar, der sorgfältig vorbereitet und begleitet werden sollte.
1. Gute Vorbereitung
Ein abrupter Übergang von üppiger Ernährung zum vollständigen Nahrungsverzicht kann den Stoffwechsel unnötig belasten. Empfehlenswert sind ein bis zwei Entlastungstage mit leichter, pflanzenbetonter Kost sowie reduziertem Zucker- und Alkoholkonsum.
2. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Während des Fastens steigt der Flüssigkeitsbedarf deutlich. Geeignet sind insbesondere:
- Wasser
- Ungesüßte Kräuter- oder Fastentees
- Gegebenenfalls klare Gemüsebrühen zur Mineralstoffzufuhr
3. Versorgung mit Mineralstoffen und Mikronährstoffen
Da die Nahrungszufuhr eingeschränkt ist, kann die Versorgung mit Magnesium, Kalium oder B-Vitaminen sinken. Eine gezielte Zufuhr kann helfen, typischen Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Muskelkrämpfen vorzubeugen.
4. Den Darm berücksichtigen
Der Darm spielt eine zentrale Rolle für Stoffwechsel und Immunsystem. Während des Fastens kann eine begleitende Unterstützung sinnvoll sein, etwa durch Ballaststoffe sowie fermentierte Lebensmittel vor und nach der Fastenphase.
5. Individuelle Eignung prüfen
Schwangere, Stillende, Menschen mit Essstörungen, starkem Untergewicht oder chronischen Erkrankungen sollten nur nach ärztlicher Rücksprache fasten.
Wie fastet man richtig?
Die „richtige“ Fastenmethode orientiert sich immer an der individuellen Zielsetzung – etwa Entlastung, Stoffwechselregulation oder langfristige Gesundheitsförderung.
Eine bewährte Grundstruktur des klassischen Heilfastens umfasst:
- Entlastungstage (1–2 Tage)
- Fastenphase (meist 5–7 Tage, individuell variabel)
- Aufbautage (mindestens 2–3 Tage)
Während der Fastenphase stehen Ruhe, moderate Bewegung (z. B. Spaziergänge), ausreichend Schlaf und Wärme im Vordergrund. Intensive sportliche Belastungen sind in dieser Zeit nicht empfehlenswert.
Daneben existieren alltagstaugliche Fastenformen, die ohne vollständigen Nahrungsverzicht auskommen.
Gängige Fastenmethoden im Überblick
Heilfasten nach Buchinger
Kalorienarme Trinkdiät mit Wasser, Tee und Brühe, meist über mehrere Tage. Idealerweise ärztlich begleitet. Ziel ist eine umfassende Entlastung von Stoffwechsel und Verdauung.
Selbstständiges Fasten nach Buchinger/Lützner
Kurzzeitfasten (in der Regel 5–7 Tage) für gesunde Menschen in eigener Verantwortung oder unter fachlicher Anleitung. Schwerpunkt liegt auf Regeneration und Prävention.
Intermittierendes Fasten (Intervallfasten)
Wechsel zwischen Ess- und Fastenphasen, z. B. 16:8 oder 14:10. Diese Methode gilt als gut untersucht, alltagstauglich und stoffwechselfreundlich.
Basenfasten
Verzicht auf säurebildende Lebensmittel bei gleichzeitigem Verzehr von überwiegend Gemüse, Obst, Kräutern und pflanzlichen Ölen. Ziel ist eine Stoffwechselentlastung ohne vollständiges Fasten.
Saftfasten
Zeitlich begrenzte Fastenform mit frisch gepressten Gemüse- und Fruchtsäften. Liefert Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe bei stark reduzierter Energiezufuhr.
Teefasten
Fasten mit Wasser sowie Kräuter- und Heilpflanzentees. Meist nur kurzzeitig angewendet und bei längerer Dauer fachlich zu begleiten.
Schleimfasten
Schonende Variante mit Getreideschleimen (z. B. aus Hafer oder Reis), besonders geeignet bei empfindlicher Magen- oder Darmschleimhaut.
Wasserfasten (Null-Diät)
Vollständiger Verzicht auf feste und kalorienhaltige Nahrung. Diese Form stellt eine hohe körperliche Belastung dar und sollte ausschließlich unter medizinischer Aufsicht erfolgen.
Wie können Produkte von Dr. Wolz das Fasten sinnvoll begleiten?
Fasten stellt besondere Anforderungen an den Stoffwechsel, den Darm und die Mikronährstoffversorgung. Eine gezielte ernährungsphysiologische Begleitung kann dazu beitragen, typische Belastungen während des Fastens abzufedern und die positiven Effekte nachhaltig zu unterstützen.
Mikronährstoffe trotz reduzierter Kalorienzufuhr
Wer fastet, nimmt nicht nur weniger Kalorien auf, sondern häufig auch weniger essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. Eine begleitende Versorgung mit einem breit aufgestellten Mikronährstoffpräparat wie dem Vitalkomplex Dr. Wolz kann helfen, den Körper auch während des Fastens bedarfsgerecht zu unterstützen – ohne den Fastenstoffwechsel wesentlich zu beeinflussen.
Ballaststoffe als Begleitung während des Fastens
Während des Fastens ist die Zufuhr von Ballaststoffen naturgemäß reduziert. Ballaststoffe sind ein Bestandteil der Ernährung und dienen Darmbakterien als fermentierbares Substrat. Die ergänzende Aufnahme ausgewählter Ballaststoffe, z. B. in Form von Curabiom® flora, kann helfen, die Ballaststoffzufuhr auch während des Fastens aufrechtzuerhalten, ohne relevante Energiemengen zuzuführen.
Milchsäurebakterien nach dem Fasten ergänzen
Nach einer Fastenphase wird die normale Ernährung schrittweise wieder aufgenommen. In dieser Übergangszeit kann es sinnvoll sein, die Ernährung gezielt um Lebensmittel mit Milchsäurebakterien zu ergänzen. Darmflora plus select enthält ausgewählte Milchsäurebakterienstämme zur Ergänzung der täglichen Ernährung nach Phasen reduzierter Nahrungsaufnahme.
Was ist die gesündeste Art zu fasten?
Aus wissenschaftlicher Sicht gilt: Die gesündeste Fastenform ist diejenige, die langfristig umsetzbar ist.
Besonders gut untersucht ist das Intervallfasten, beispielsweise:
- 16:8
- 14:10 für Einsteiger
Zu den möglichen Vorteilen zählen:
- Aktivierung des Fettstoffwechsels und verbesserte Insulinsensitivität
- Unterstützung zellulärer Reinigungsprozesse (Autophagie)
- Gute Integration in den Alltag
- Geringes Risiko für Nährstoffmängel
Auch das klassische Heilfasten kann – als zeitlich begrenzte Maßnahme – gesundheitlich sinnvoll sein, insbesondere bei fachkundiger Begleitung und strukturierter Aufbauphase.
Was ist der schwierigste Teil beim Heilfasten?
Viele Fastende berichten, dass der zweite bis dritte Fastentag als besonders herausfordernd empfunden wird. In dieser Phase stellt der Körper seinen Energiestoffwechsel um, während Anpassungsprozesse verstärkt ablaufen. Typische Begleiterscheinungen können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Frieren oder Gereiztheit sein.
Nach Überwindung dieser Phase berichten viele Menschen über mehr Klarheit, Energie und ein gesteigertes Wohlbefinden.
Fasten - sinnvoll, wenn es richtig gemacht wird
Fasten ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein physiologisch verankerter Mechanismus zur Entlastung und Regulation des Stoffwechsels. Wissenschaftlich betrachtet kann es den Stoffwechsel unterstützen, die Darmgesundheit fördern und regenerative Zellprozesse aktivieren.
Voraussetzung ist ein maßvoller, gut vorbereiteter und individuell angepasster Ansatz idealerweise eingebettet in ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, das Ernährung, Darmfunktion, Mikronährstoffversorgung und Lebensstil berücksichtigt.
Ganz im Sinne der Philosophie von Dr. Wolz gilt:
Nicht radikal verzichten, sondern den Körper gezielt unterstützen, damit er seine natürlichen Regulationsmechanismen optimal nutzen kann.
Dr. med. Dipl.-Ing. Georg Wolz
Facharzt für Allgemeinmedizin und Ernährungsmedizin und Dipl.-Ing. für Biotechnologie
Dr. med. Dipl. Ing. Georg Wolz studierte an den Technischen Universitäten Berlin und München Biotechnologie und Ernährungstechnologie. Anschließend begann er ein Medizinstudium an der Johan-Gutenberg-Universität Mainz, das er mit einer Promotion abschloss. Danach folgte die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin sowie zahlreiche Weiterbildungen – u.a. zum Ernährungsmediziner der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM). Nach Tätigkeiten in verschiedenen Krankenhäusern arbeitete Wolz als niedergelassener Arzt mit eigener Praxis im Raum Bingen.
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