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Sekundäre Pflanzenstoffe Kapseln – u.a. Polyphenole aus Sekundären Pflanzenstoffen (SPS)

Beratungsgespräch
Beschreibung
SPS Grafik

Was sind Sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe – auch bioaktive Pflanzenstoffe genannt – kommen in Obst und Gemüse vor. Sie übernehmen dort wichtige Funktionen: So schützen sie die Pflanze beispielsweise vor Schädlingen, regulieren Wachstumsprozesse oder verleihen Früchten ihre typische Farbe, ihren Duft oder Geschmack. 

Eine bekannte Untergruppe sind die Polyphenole, zu denen unter anderem Flavonoide wie Quercetin zählen. Diese Stoffe befinden sich häufig in den äußeren Pflanzenteilen wie Schale oder Randschichten – also genau dort, wo Pflanzen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. 

Sekundäre Pflanzenstoffe sind heute Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. In einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung tragen sie zur Vielfalt bioaktiver Mikronährstoffe bei und werden daher auch als „Vitamine des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet.

In welchen Lebensmitteln kommt der Pflanzeninhaltsstoff vor?

Polyphenole sind in nahezu allen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Besonders konzentriert finden sie sich in farbintensiven und geschmacklich prägnanten Lebensmitteln. Der Gehalt variiert stark je nach Sorte, Reifegrad, Lagerung und Verarbeitung. Beispiele für polyphenolreiche Lebensmittel sind: Beeren (z. B. Blaubeeren, Johannisbeeren), rote Trauben, Äpfel, Kirschen, grüner Tee, schwarzer Tee, Kaffee, dunkle Schokolade, Kakaopulver, Artischocken, Brokkoli, Zwiebeln, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Ein interessanter Aspekt: In Bio-Qualität angebaute Pflanzen bilden häufig mehr Schutzstoffe, da sie ohne synthetische Mittel gegen Schädlinge auskommen müssen. Auch trüb gepresste Fruchtsäfte enthalten oft mehr bioaktive Substanzen als klar gefilterte Varianten.

Welchen Einfluss auf die Gesundheit können Sekundäre Pflanzenstoffe nehmen?

Sekundäre Pflanzenstoffe, darunter die vielseitigen Polyphenole, gewinnen in der Ernährungsforschung zunehmend an Bedeutung. Sie kommen ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor und übernehmen dort wichtige Funktionen – etwa als Farb- oder Geschmacksstoffe oder zum Schutz vor UV-Strahlung und Schädlingen. In den letzten Jahren rückten sie vermehrt in den Fokus wissenschaftlicher Studien. Dabei wird untersucht, welche Rolle sie im Rahmen einer abwechslungsreichen, pflanzenbetonten Ernährung spielen könnten. Aufgrund der Vielzahl potenzieller Eigenschaften werden sie heute mitunter auch als die „Vitamine des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet – ein Hinweis auf ihr wachsendes ernährungsphysiologisches Interesse. 

Gibt es bekannte Nebenwirkungen? Sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole kommen natürlich in vielen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Tee oder Kräutern vor und gelten in üblichen Mengen als sehr gut verträglich – auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, sofern die empfohlene Verzehrmenge eingehalten wird. Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gilt: Schwangere, Stillende und Kinder sollten die Anwendung vorab mit medizinischem Fachpersonal abklären. 

Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Eine gesunde Lebensweise und abwechslungsreiche Kost bilden die Grundlage für Ihre Gesundheit.

Obst & Gemüse

Welche Polyphenole gibt es?

Polyphenole bilden eine vielfältige Gruppe Sekundärer Pflanzenstoffe. In der Natur übernehmen sie wichtige Schutzfunktionen – beispielsweise gegen UV-Strahlung, Schädlinge oder Umweltstress. Aufgrund ihrer Vielfalt und ihres Vorkommens in farb- und geschmacksintensiven Lebensmitteln stehen sie zunehmend im Fokus der Ernährungsforschung. Im Folgenden stellen wir einige besonders bekannte Vertreter vor: Resveratrol Resveratrol gehört zur Gruppe der Stilbene und ist z. B. in roten Trauben, Beeren und daraus hergestellten Produkten wie Rotwein enthalten. Zitrusflavonoide (z. B. Hesperidin) Diese Flavonoide kommen überwiegend in den Schalen und Fruchtwänden von Zitrusfrüchten vor. In der Natur sind sie an der Farbgebung und am Schutz der Pflanze beteiligt. Quercetin Quercetin zählt zu den Flavonolen, einer Untergruppe der Flavonoide, und ist besonders reichlich in Zwiebeln, Äpfeln oder Beeren enthalten. Es ist für die gelbliche Färbung vieler Pflanzenbestandteile verantwortlich und kommt bevorzugt in den äußeren Schichten vor. Oligomere Proanthocyanidine (OPC) OPC sind vor allem in Traubenkernen, Beeren und bestimmten Rindenextrakten enthalten. Sie gehören zur Gruppe der Flavanole und sind für ihre intensive Farbe und ihren herben Geschmack bekannt.

Nahrungsergänzungsmittel

Zutaten:
Kapselhülle (Hydroxypropylmethylcellulose, färbendes Karottenkonzentrat); gemischte pflanzliche Extrakte (Zitronenmelissenextrakt, Lila-Süßkartoffel-Extrakt, Artischockenextrakt, Granatapfelextrakt, Schwarzkarottenextrakt, Heidelbeerextrakt, Grapefruitsaft, Brokkoliextrakt, Grünkohlsaft, Knoblauchextrakt, Zwiebelextrakt, Apfelsaft, Aprikosenextrakt, Erdbeersaft, Kirschsaft, Orangensaft, Papayaextrakt, Ananassaft, Spargelextrakt, Schwarzer-Johannisbeerensaft, Gurkensaft) 23 %; Quercetin; Acerolasaftpulver 21 %; Traubenkernextrakt 17 %; Zitrusflavonoide; Japanischer Staudenknöterich-Extrakt (Polygonum cuspidatum) 0,9 %.

Zusammensetzung:
1 Kapsel: Vitamin C 12mg 15%°, Polyphenole 135mg (davon Zitrusflavonoide 21mg, davon Trans-Resveratrol 2,5mg, davon OPC [Oligomere Proanthocyanidine] 25mg, davon Quercetin 59mg) 2 Kapseln: Vitamin C 24mg 30%°, Polyphenole 270mg (davon Zitrusflavonoide 42mg, davon Trans-Resveratrol 5mg, davon OPC [Oligomere Proanthocyanidine] 50mg, davon Quercetin 117mg) 

Netto-Füllmenge:
120 Kapseln = 46 g

Anweisung für Aufbewahrung:
Bei +4°C bis +25°C

 

* Nährstoffbezugswerte gem. EU Verordnung 1169/2011

Verzehrempfehlung:
2 Kapseln täglich vor oder zu einer Mahlzeit unzerkaut mit einer Flüssigkeit Ihrer Wahl.

Hinweise:
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Für kleine Kinder unzugänglich aufbewahren. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Der wissenschaftliche Hintergrund: Sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole kommen in der Natur in Pflanzen und Gemüsen niemals isoliert vor, sondern stets in einem komplexen Verbund. Jede Pflanze entwickelt ihr eigenes, spezifisches Schutz- und Nährstoffprofil. Dr. Wolz nutzt genau dieses Prinzip der Natur: Statt ein einzelnes Polyphenol im Labor zu isolieren, vereint dieser bioaktive Komplex eine breite, sinnvolle Auswahl aus hochwertigen Extrakten und Konzentraten wie Beerenmischungsextrakt, Grüntee-Extrakt, Granatapfelsaftpulver, Tomatenmark, Brokkolisamenextrakt und Kurkumawurzelextrakt. Die verschiedenen Pflanzenstoffe ergänzen sich in ihrer Struktur gegenseitig und bieten dem Körper so ein breites, harmonisches Spektrum nach dem Vorbild einer abwechslungsreichen, pflanzenbetonten Ernährung.

Die Zahl 270 steht für die standardisierte und garantierte Menge des entscheidenden Qualitätsmerkmals pro Tag. Eine tägliche Verzehrmenge für Erwachsene (2 Kapseln) liefert Ihrem Körper exakt 270 mg reine Polyphenole. So ist sichergestellt, dass Sie unabhängig von natürlichen Ernteschwankungen der Rohstoffe jeden Tag die gleiche hohe Dichte an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen erhalten.

Die Kapseln sind so konzipiert, dass sie bei Bedarf durch einfaches Auseinanderziehen geöffnet werden können. Dies ist ideal für Personen die ungern Kapseln schlucken. Da die Inhaltsstoffe rein pflanzlich und schonend verarbeitet sind, kann das enthaltene Pulver problemlos in andere kalte oder handwarme Lebensmittel (wie Joghurt, Quark oder ein abgekühltes Müsli) eingerührt und verzehrt werden.

Ja, Sekundäre Pflanzenstoffe 270 kann dauerhaft oder kurmäßig eingenommen werden, zum Beispiel über die Winterzeit. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge sollte nicht überschritten werden.

Die kalorische Einordnung: Ja, das ist problemlos möglich. Da den verwendeten Fruchtextrakten und Konzentraten der Fruchtzucker und die Ballaststoffe entzogen wurden, liefert das Produkt nahezu keine verwertbaren Kohlenhydrate oder nennenswerte Kalorien. Der bioaktive Komplex versorgt den Körper auch während einer Saft- oder Heilfastenkur gezielt mit Polyphenolen, ohne die Stoffwechselprozesse des Fastens oder die Autophagie zu stören.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind natürliche Wirkstoffe, die von Pflanzen als biologische Überlebenswerkzeuge gebildet werden. Sie dienen in der Natur als körpereigene Schutzschilde gegen UV-Strahlung, extreme Witterung oder Fressfeinde und verleihen Obst und Gemüse ihre typischen Farben und Aromen. Da der menschliche Körper diese Stoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie über eine pflanzenbetonte Ernährung zugeführt werden. Zu den bekanntesten Gruppen gehören: 

  • Polyphenole: Wertvolle Pflanzenstoffe aus Grüntee, Granatapfel, Kakao und Trauben. 
  • Anthocyane: Naturfarbstoffe, die für die intensive Färbung dunkler Beeren verantwortlich sind.
  • Glucosinolate: Charakteristische Inhaltsstoffe aus Kreuzblütlern wie Brokkolisamen.

In der Natur kommen diese Stoffe nie isoliert vor. Ein bioaktiver Komplex bündelt diese natürliche Vielfalt aus verschiedenen Extrakten und Konzentraten, um eine bewusste Lebensweise optimal zu ergänzen.

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Judith Rakers

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