Sabine Spitz - Schnellere Regeneration durch Enzym-Hefezellen

red. GEISENHEIM Sabine Spitz ist im Frauen-Mountainbike nicht erst seit ihrem Europameistertitel 2007 d i e Messlatte für die Konkurrenz. Seit 2000 fährt sie ganz vorne mit und heimste bereits  etliche Erfolge ein. Die 36-Jährige blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück und hat 2008 ein großes Ziel vor Augen – ein Podestplatz bei den olympischen Spielen in Peking.


Hallo Frau Spitz, haben Sie Weihnachten und ihren Geburtstag (27. Dezember/ d. Red.) gut hinter sich gebracht?
Sabine Spitz: „Ja, wir haben alles gut erledigt. Irgendwann ist es mit dem Feiern einfach zu viel, wenn man so kurz hintereinander zwei so Festlichkeiten hat (lacht).

Europameisterin, Weltmeisterin, Bronzegewinnerin bei Olympia und serienweise Deutsche Meisterin – was bleiben da noch für Ziele für 2008 übrig?
Sabine Spitz: „Ganz klar, die olympischen Spiele in Peking, dort möchte ich wieder auf dem Podest stehen. Die Strecke kenne ich schon, im September 2007 habe ich Testfahrten dort machen können und hatte gleich einen positiven Eindruck gewonnen. Bei uns Mountainbikern ist aber trotz Olympia noch Europa- und Weltmeisterschaft. Es wird also ein sehr kompaktes Programm in diesem Jahr, vor allem in der ersten Saisonhälfte, die mit WM, EM und Weltcup ziemlich voll gepackt ist. Bei allen Wettbewerben ganz auf der Höhe zu sein wird wohl nicht möglich sein, da man zwischendurch auch mal wieder Kraft auftanken muss.“

Wie sieht ihre Jahresplanung denn konkret aus?
Sabine Spitz: „Ich darf mich nicht verzetteln bei der Anordnung der Rennen. Ziel ist Olympia in der zweiten Saisonhälfte, darauf liegt der Fokus. Natürlich gehe ich als Titelverteidigerin in die EM in St. Wendel im Saarland. Das ist verlockend, besonders weil es in meinem Heimatland ist. Aber bei EM und WM 100-Prozent zu gehen ist wohl nicht möglich. Von April bis Juni ist der Rennplan sehr kompakt.“

In welcher Vorbereitungsphase stecken sie denn zurzeit?
Sabine Spitz: „Momentan absolviere ich ein eher alternatives Trainingsprogramm mit Bergläufen und Kraft- und Athletiktraining. Gezieltes Radtraining beginnt Anfang Februar.“

2007 war für den Radsport ein schweres Jahr mit vielen Rückschlägen. Haben sie das auch als Mountainbikerin zu spüren bekommen?
Sabine Spitz: „Ja, weil von den Medien einfach zu wenig differenziert wird, ob es sich um Straßenrennsport handelt oder um zum Beispiel Mountainbike. Auch in meiner Sportart haben wir den Eklat des Straßenrennsportes stark mitbekommen, weil es oft nur heißt, dass etwas ganz allgemein im Radsport schief läuft. Das macht die öffentliche Wahrnehmung und die Sponsorensuche nicht gerade einfacher. Was uns im Mountainbike-Sport natürlich generell fehlt, ist TV Präsenz. Das wäre eine Plattform um den spannenden und spektakulären Mountainbikesport angemessen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und die Chance, sich auch zu äußern. Solche Plattformen muss man aber erst bekommen. Da sehe ich auch unseren Radsportverband gefordert“

Sehen sie denn diese negativen Aspekte im Straßenrennsport auch als Chance für den restlichen Radsport, aus dem Schatten der Straßenrennfahrer zu treten?
Sabine Spitz: „Ja wenn denn differenziert wird. Ich denke, gerade im Mountainbike steckt extrem viel Potenzial, ähnlich wie beim Biathlon, das es uns im Prinzip vorgemacht hat. Es geht in beiden Sportarten um Kondition und Konzentration mit technischen Sequenzen zum Beispiel bei spektakulären Abfahrten. Ich glaube, das lässt sich sehr gut zeigen und bietet viel spannende Abwechslung. Im Biathlon funktioniert das gut.“

Abwechslung ist ein gutes Stichwort. Als Profisportlerin brauchen sie Trainingsreize mit Belastung, Entlastung und Regeneration, um sich zu verbessern und natürlich optimale Bedingungen in ihrem Umfeld. Dazu gehört auch eine sportlergerechte Ernährung. Seit vielen Jahren schwören sie auf Sanuzella® ZYM sportsline, einem Naturhefeprodukt mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung von der Dr. Wolz Zell GmbH. Warum und wie wenden sie es an?
Sabine Spitz: „Ich nehme es besonders in den Phasen, in denen ich viel trainiere, teilweise zweimal am Tag eine Einheit mache. In sehr intensiven Phasen also, in denen ich an meine Leistungsgrenzen gehe. Es hilft mir, das habe ich in den letzten Jahren deutlich gemerkt, eine schnellere Regeneration zu erreichen. Außerdem ist es auch gut in der Winterzeit, um das Abwehrsystem des Körpers zu stärken und vor Viren zu schützen. Bei mir hilft es eindeutig.“

Wie lange nehmen sie Sanuzella® ZYM sportsline nun schon regelmäßig?
Sabine Spitz: „Schon sehr lang, so seit 2000. Der Bund Deutscher Radfahrer hat uns für ein Trainingslager einmal Testpackungen mitgegeben. Die Zusammensetzung und die Inhaltsstoffe haben mich überzeugt. Ich hatte schnell den Eindruck, dass es bei der Regeneration hilft.“

Ist es nur etwas für Leistungssportler?
Sabine Spitz: „Nein, warum sollte etwas für einen Leistungssportler gut sein und für einen Breitensportler nicht? Die Belastungsanforderung ist vielleicht etwas anders, dafür kommt beim Breitensport ja noch der eigentliche Beruf mit seinen Stressfaktoren dazu. Diese berufliche Komponente ist nicht zu unterschätzen, bietet ja ein gutes Plateau für Viren und auch davon muss man sich erholen, beziehungsweise davor schützen.“

Sie mögen San Francisco und Freiburg, trainieren gerne in Mallorca und radeln ungern im Regen. Dennoch leben sie weiter in Murg-Niederhof. Braucht die Weltmeisterin Sabine Spitz die Nestwärme des Schwarzwaldes?
Sabine Spitz: „Ich bin schon viel in der Welt rumgekommen und habe mich an verschiedenen Plätzen auch gefragt, ob ich dort leben könnte. Aber alles was ich mache, lässt sich bei uns in Süddeutschland am besten umsetzen. Ich habe hier optimale Ausgangsbedingungen, auch wenn es nicht immer so warm hier ist (schmunzelt). Außerdem ist es einfach eine schöne Region in der ich mit meinem Mann lebe.“

Sie sind zwar erst mit 22 Jahren das erste Rennen gefahren, sitzen allerdings jetzt trotzdem schon eine lange Zeit im Sattel. Brennt in ihnen nach 14 Jahren Rennsport noch immer das Feuer, wie zu Beginn ihrer Karriere?
Sabine Spitz: „Es ist sogar noch größer geworden. 2000/2001 ist bei mir wirklich etwas passiert. Von der Leistungsentwicklung war es ein Quantensprung, was sich kurz darauf auch in Titel zeigte. 2006 waren dann Pleiten, Pech und Pannen, einige haben mich schon abgeschrieben und von einer Wachablösung gesprochen. Deshalb waren die Erfolge 2007 mit dem EM-Sieg Balsam für die Seele und es hat gezeigt, dass der Trainingsaufbau richtig war. Das ist eine wichtige Erkenntnis für 2008, dem Jahr mit den Olympischen Spielen in Peking. Schließlich war 2007 so etwas wie die Generalprobe dafür. Die Erfolge haben mir Recht gegeben und jetzt bin ich zuversichtlich für Olympia.“

Haben sie sich eine Frist gesetzt, wann sie aufhören werden?
Sabine Spitz: „Ich habe doch erst mit 22 Jahren angefangen. Andere dagegen schon mit zwölf. Ich habe deshalb wohl noch Potenzial (lacht). Nein, ich habe mir selbst kein Limit gesetzt, so lange die Ergebnisse stimmen und ich Spaß dabei habe gibt es keinen Grund aufzuhören.“

Frau Spitz, vielen Dank für das Gespräch.


Copyright Fotos: Ralf Schäuble